Panther G – Ostfront 1945

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von hotte8487 am Di 17 Dez 2013 - 19:44

Nachdem nun „obenrum“ alles so weit fertiggestellt war, blieb noch die Kette, die machte einen noch zu unbenutzten Eindruck. Diese Benutzungsspuren sollten aber auch wieder nicht zu übertrieben wirken; bis obenhin zugekleisterte Ketten mag ich nicht so.
Anfangs hatte ich allerdings noch keinen konkreten Plan, sondern lediglich eine Vision, die noch konkret werden musste.
Meine Pantherketten sind wie bei Vielen von uns die von Asiatam, allerdings nehme ich immer lieber die schwarz brünierte Version; hier zwei Fotos vor der Alterung.





Zuerst habe ich die Kette mit einer Drahtbürste kräftig abgebürstet; das um Schmutz und einen Teil der schwarzen Farbe zu entfernen und auch um die Oberfläche aufzurauen.



Im Foto links der originale und rechts der bearbeitete Zustand.



Dann habe ich mir mal wieder ein paar Farbmischungen aus Pastellkreide hergestellt, zwei etwas dunklere und zwei hellere Farbtöne. Diese Kreidemischung habe ich in reichlich Terpentin gelöst und damit die Ketten eingepinselt. Dabei immer mal die Farbe gewechselt und auch die Intensität verändert.





Da ich nicht auf das Trocknen warten wollte, habe ich mit einer Heißluftpistole bei 200°C etwas nachgeholfen und die Kreiden förmlich eingebrannt.









Fixiert habe ich die Verschmutzungen nicht, ich will erst einen ausgiebigen Test auf dem Panzerübungsgelände machen und abwarten wie gut oder auch nicht die Verschmutzungen erhalten bleiben.

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Beitrag von hotte8487 am Do 19 Dez 2013 - 20:03

Prinzipiell ist mein Panther G Baubericht nun eigentlich beendet. Aber, da ich auch immer sehr gerne die Fotos von fertiggestellten Modellen betrachte, will ich euch das auch nicht vorenthalten.
Es gibt daher noch fünf kleine Fotoberichte zu sehen, vier direkt noch aus der Panzergarage und wenn alles gut läuft, auch noch einen Outdoor.
Eine konkrete Reihenfolge gibt es dabei nicht, Ansichten und Details in loser Folge. Genug gelabert, los geht’s…




















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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Ronny am Fr 20 Dez 2013 - 10:39

Hi Hotte!

Na also. Geschafft, waaa? Razz 

Schöner Baubericht. Very Happy 

Gruß
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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Radfahrer am Fr 20 Dez 2013 - 18:03

Na Endlich ist vorne Fliegendreck dran:

Es geht doch!  Smile 
Pass gut auf das Schmuckstück auf! Allzeit gute Fahrt und immer ein paar mAh im Akku!

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von hotte8487 am Fr 20 Dez 2013 - 23:41

@ Olaf: een nettet Weihnachtsjeschenk von mir, wa?  santa

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Beitrag von hotte8487 am Sa 21 Dez 2013 - 19:36

Und weiter geht es…




















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Beitrag von hotte8487 am Do 26 Dez 2013 - 12:43

Und die dritte Serie…




















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Beitrag von hotte8487 am Fr 27 Dez 2013 - 19:38

Der vierte und letzte Teil der Indoorbilderserie…




















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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von hotte8487 am Fr 27 Dez 2013 - 19:39

Hier mal noch vor dem endgültigen Ende ein kleines Video aus dem Keller, gedreht beim Funktionstest.


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Beitrag von hotte8487 am So 29 Dez 2013 - 20:14

Jetzt kommt es wie es kommen musste, es folgt das Ende meines Bauberichts. Der Panther ist jetzt bereit auf die Jagd nach russischen T-34 und allen anderen grünen Panzern mit einem roten Stern.
Vielen Dank an alle Leser meines Berichtes hier im Forum, ein gutes Feedback lässt mich immer die vielen Stunden im Keller vergessen. Einen besonderen Dank an alle Forenmitglieder (aus verschiedenen Foren), die mir geholfen haben wenn ich Fragen hatte oder die mir gute Tipps gegeben haben. Die letzten Fotos in diesem Bericht sind alle draußen aufgenommen, zum Teil auch auf unserem Gelände…





















Der Baubericht ist hiermit nun am Ende, allerdings wird es noch zwei kleine Änderungen geben; der Panther braucht natürlich auch noch einen Eimer und - für das Aussehen wichtiger: die inneren Laufrollen werden dort, wo sie gegen die Führungszähne der Kette treffen, versilbert. Das kann man auch auf originalen Videos sehen, seht mal genau hin bei 0:36, da blitzen sie auf die inneren Laufrollen.



So und nun kann ich mich voll und ganz dem Baubericht meines Tiger 1 widmen.

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Beitrag von hotte8487 am Mi 19 Feb 2014 - 22:06

Im letzten Baubericht zum Panther hatte ich es angekündigt, es gab noch eine kleine Sache zu tun, die mir erst beim ansehen eines Videos aus der damaligen Zeit aufgefallen ist (leider nicht mehr abrufbar).
Die Außenseiten der inneren Laufrollen blitzen in diesem Video regelrecht auf; das liegt daran, dass beide Außenseiten der inneren Laufrollen an den Führungszähnen der Kette schleifen und hier dadurch bedingt keine Farbe mehr drauf ist und so der blanke Stahl zum Vorschein kommt.

Also erst einmal wieder Demontage des Panthers, angefangen mit den Seitenschürzen, den Ketten und schließlich den Laufrollen selbst. Zum maskieren der Laufrollen hatte ich mir aus Klebefolie ein paar passende Masken ausgeschnitten.





Das erste Laufrad ist maskiert; in die Vertiefung habe ich Knetkautschuk eingearbeitet und darüber dann einen der Kleberinge. Das hat dann sogar so gut funktioniert, dass ich die Maske nur noch einmal neu machen musste.



Hier einmal die abgenommene Maske und das fertig gebrushte Laufrad.



Abschließend noch ein paar Bilder von den fertigen Laufrollen, aufgereiht zum Trocknen.







Während meiner Jagd nach russischen T-34 und anderen grünen Panzern mit rotem Stern ist im Laufe der Zeit noch ein kleines Problem aufgefallen. Die Mündungsbremse neigte sich nach etlichen Schüssen immer mehr zur Seite; die Schraube, mit der das Kanonenrohr an der Rückzugsmechanik befestigt ist, hatte sich gelöst und dabei das Schraubensicherungsmittel einfach ignoriert.
Also noch mehr zerlegen den Panther – Oberwanne ab, Turm runter und aufgeschraubt. Ganz schön viel Arbeit, daher habe ich mich nun entschlossen die Sicherung der Schraube nicht wieder der Chemie zu überlassen, sondern setzte auf Mechanik. Dazu eine Schraube M2 etwas gekürzt, Scheibe drunter, durchgeschraubt wie gehabt und jetzt auf der Gegenseite eine selbstsichernde Mutter aufgeschraubt – fertig. Bülders...



…etwas größer



Anschließend dann wieder die Montage des Panthers; erst einmal bis auf die Seitenschürzen, weil...



…ich noch ein paar Fotos von den unverdeckten Laufrollen machen wollte.









So richtig gut ist das bei dem Licht leider nicht zu erkennen…

Nun fehlt eigentlich nur noch der obligatorische Eimer, den werde ich ihm irgendwann auch noch zukommen lassen; der Baubericht ist aber hiermit nun definitiv beendet.
Nochmals vielen Dank an alle Leser meines Berichtes hier im Forum. Bis zum nächsten Kampfeinsatz ist es auch nicht mehr allzu lange, dieser dann etwas westlich von Berlin…

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Ronny am Do 20 Feb 2014 - 12:49

Hallo "Pantherbauer" Basketball 

Na mal schauen wann Du das nächste mal daran schraubst.  Exclamation 

Ansonsten hat es richtig Spass gemacht hier mit zu study 
Ich würde sagen, dass es der beste Panther in/um Berlin geworden ist.lol! Wink 

Gruß
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Beitrag von hotte8487 am Do 20 Feb 2014 - 20:19

Hallo Ronny,

eijentlich hoffe ick nu nich mehr dran schrauben zu müssen. Wie jut der Panther jefällt und bei dit Publikum ankommt wern wa in PG sehn, wa, bin jespannt.

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Radfahrer am Sa 22 Feb 2014 - 17:08

Der Mann hat den G-Punkt am Panther gefunden!  Laughing 

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Beitrag von hotte8487 am Di 25 Feb 2014 - 5:56

Wolln ma kieken, ob wa ooch den G-Punkt von dit Publikum treffen wa...  cheers

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Beitrag von hotte8487 am Sa 23 Apr 2016 - 8:15

greets
Instandsetzung
Nach vielen erfolgreichen Kampfeinsätzen ist auch mal Instandsetzung angesagt. Dem Panther-Bausatz von Tamiya hängt ja allgemein der Ruf an, nicht besonders gelungen zu sein. Das will ich nicht weiter kommentieren; ich zeige einfach mal meine kleinen Probleme am Panther und deren Beseitigung.
Der erste Schritt hat allerdings nicht direkt mit diesen Schwierigkeiten zu tun; ich habe meine ElMod Eco gegen eine ElMod Fusion Pro getauscht. Servoanschluss ist das Zauberwort. Die Eco war in Fahrtrichtung rechts eingebaut und besaß anfangs auch noch einen Poti für die Lautstärke – bis zum Umstieg auf 8 Kanäle.



Die Fusion Pro hat auf der rechten Seite den Micro-SD-Kartenschacht, daher erfolgte ein Seitenwechsel der Platine nach links. Der ElMod-Tamiya Anschlussadapter passt bei der Fusion auch nicht mehr so richtig; die Pins für die Beleuchtung werden damit verdeckt. Daher habe ich ein normales HL-Turmkabel etwas angepasst sowie auch das Kabel für das Rücklicht von der rechten auf die linke Seite verlegt.



Soviel dazu – nun zu Problemen am Panther. Trotz Gewichten im Turm und versuchter Optimierung der Turmdrehung wurde ich das ruckeln nie los. Ein weiteres Problem gab es bei mir am Hebe- und Senkmechanismus der Kanone – manchmal wollte er nicht so richtig. Ein drittes Problem (zumindest für mich) ist auch hier der steife Kettenspanner. Sammeln sich kleine Steine in der Kette und laufen mit über das Leitrad, treten am gesamten Fahrwerk große Kräfte auf.
Bei der Demontage des Fahrwerks schon eine erste Bestätigung der wirkenden großen Kräfte; zahlreiche kleine Steinchen waren zwischen die beiden Flanken des Leitrads gepresst.



Aber auch zwischen den Laufrollengummis hatten sich einige Steinchen angesammelt.



Nun aber zu den Drehproblemen des Turms; Tamiya hat dazu im Wannenoberteil seitliche Führungsrollen für den Drehkranz und kleine Laufrollen unter dem Turm angeordnet. Das hat aber trotz zusätzlicher Ballastierung im Turm zu keinem annehmbaren Ergebnis geführt.



Daher habe ich mal wieder über den Einsatz eines Tamiya Leo 2A6-Drehrings nachgedacht und mich schließlich auch dafür entschieden. Das ist bei dem kleinen Pantherturm allerdings schon eine Herausforderung. Hier mal das untere Drehkranzteil auf die Oberwanne gelegt; so werde ich ihn dieses Mal auch einbauen.



Zum anzeichnen des Ausschnitts habe ich mir eine spezielle Schablone gebastelt; der kleinere Kreis entspricht dem vorhandenen Loch in der Oberwanne, der Größere dem notwendigen Ausschnitt.



Das Ergebnis…



Das war der eher einfachere Part, nun zum Turm. Erst einmal die Bodenplatte und den Hebe- und Senkmechanismus abgebaut. Ein Blick ins Turminnere…



Die Entscheidung war ja nun gefallen, also vom Turmboden alle störenden Teile beseitigt.



Dann mal den kleinen Drehring aufgelegt; an den Seiten bündig abschließend und vorne sogar überstehend über dem Turmboden.



Also wurde erst der Drehring etwas angepasst und dann der Turmboden entsprechend ausgeschnitten; Bilder…





Zur Stabilisierung der Reste des originalen Turmbodens habe ich dann einen zweiten, innenliegenden Turmboden aus einer Polyplatte hergestellt.





Der neue Turmboden erhielt ebenfalls einen runden Ausschnitt. Bilder…







So viel erst einmal für heute…

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Radfahrer am Sa 23 Apr 2016 - 10:08

Hallo Hotte,

alles dreht sich, alles bewegt sich und sieht aus wie vom Werk - prima! Nun noch der Antrieb...

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Coyote am Sa 23 Apr 2016 - 15:56

Das Ergebnis hab ich ja schon bewundern dürfen. Hat sich definitiv gelohnt, auch wenn es etwas knifflig war. Sehr schön! Smile

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Beitrag von hotte8487 am Mo 25 Apr 2016 - 20:58

greets
Am Turmboden ging es dann erst einmal weiter.
Wenn die Kanone in der höchsten Stellung ist, befindet sich die Rückzugsmechanik mit ihrem hinteren Ende unterhalb der Bodenplatte des Turms. Daher sitzt der eigentliche Mitnehmerring dieses Mal etwas tiefer; ich habe einfach mehrere Schichten Polyringe untereinander geklebt. Fotos, hier von unten…



…und hier noch einmal von innen. Hier ist auch bereits der Halter für den Verbindungsstecker zu sehen. Alles ist schraubbar und lässt sich somit bei Bedarf auch wieder demontieren.



Von unten wurde dann die eigentliche Mitnehmerscheibe mit der Drehdurchführung und dem Distanzring eingeklebt.



Im vorderen Turmbereich habe ich dann noch einen kleinen Winkel montiert, weil der Unterboden des Turms zu den Außenkanten hin etwas heruntergehangen hat. Hier ist auch bereits die Steckverbindung montiert – der Turmboden kann anschließend verschraubt werden. Fotos…





Weiter dann an der Oberwanne. Da der untere Drehkranzteil sowieso noch tiefer musste um einen korrekten Abstand Turmunterkante – Oberwanne zu erzielen, habe ich die Gelegenheit genutzt und unter die Oberwanne gleich noch eine Versteifungsplatte gesetzt. Wieder Fotos…





Zusätzlich musste zum Schluss für den korrekten Abstand des Turms zur Oberwanne noch ein Distanzring aus einer 0,3 mm Polyplatte untergesetzt werden. Dann erfolgte eine Probemontage des Drehkranzes ohne den Turm – passt super und dreht butterweich.



Nun zu einem weiteren Problem an meinem Panther, dem Hebe- und Senkmechanismus der Kanone, dieser hat immer mal wieder geklemmt. Daher jetzt der Einsatz eines Servos für das Höhenrichten der Kanone. Um unabhängig vom Turmboden zu sein, habe ich den Servo seitlich mittels Halter aus Polyplatten an der Turmwand befestigt. An der Einheit habe ich ein schmales Blech mit einem Längsschlitz angeschraubt; dort greift der Servoarm ein. Das hintere Ende der Rückzugsmechanik habe ich ebenfalls mit einem Stück Polyplatte verlängert und mittels Klebegewichten zum Auswuchten von Autorädern das Gewicht des Alu-Kanonenrohrs ausgeglichen. Wieder Fotos…









Dann konnte der Turmboden geschlossen werden…



…und im Anschluss die Montage auf der Oberwanne. Dort habe ich in etwa auf Höhe des originalen Drehmotors den neuen Drehmotor samt Getriebe montiert; befestigt wieder auf einem Halter aus Polyplattenresten.











Soviel erst mal für heute.
Anzumerken bleibt noch, dass keine Lackausbesserungen notwendig waren; der Drehkranz benötigt einen kleineren Ausschnitt als die Außenkante der Turmunterstützungsrollen, der Turm selbst liegt schön tief und verdeckt den Drehkranz super.

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Coyote am Mo 25 Apr 2016 - 22:39

Klasse Lösung, und viele Aufwand!
Sage mal, macht der Turmdrehmotor beim z.b. Rechts drehen mehr Geräusche als beim linksherum drehen?
Ist mir bei. Leo, und nicht nur bei meinem aufgefallen.

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von hotte8487 am Di 26 Apr 2016 - 6:15

Eric schrieb:Klasse Lösung, und viele Aufwand!
Sage mal, macht der Turmdrehmotor beim z.b. Rechts drehen mehr Geräusche als beim linksherum drehen?
Ist mir bei. Leo, und nicht nur bei meinem aufgefallen.


Danke für dein Statement Eric.
Zu deiner Frage; ich würde das anders interpretieren. Bei mir ist er nicht unbedingt lauter, macht aber ein etwas anderes Geräusch je nach Drehrichtung - ick denke dit is normal für eenen Motor mit Jetriebe. scratch
...aber vielleicht hören meene Metal-Konzert geschädichten Ohren ooch nich mehr so jut... Shocked

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Radfahrer am Do 28 Apr 2016 - 17:46

Hallo Hotte,
ganz schöne Fleißarbeit deine Poly-Schluck-Impfung für den Panther. Geil der Kabelhalter zwischen Stecker und Drehdurchführung - von Obi, oder was? Razz Mitt'n Hamma rinjekloppt? Wink

@Eric: Das ist Standard, wurde in diversen Foren schon thematisiert. Das Geräusch kommt von der Motorachse des Drehgetriebes. Durch die Schnecke wird der Rotor entweder in den Motor gedrückt oder ein Stück heraus gezogen, weil auf eine Abstützung der Axialkräfte verzichtet wurde. Je nach Serienstreuung des Motors wirds dann mal lauter, mal nicht. Bei manchen sollen ein paar Troppen Öl auf die Motorlager und mehr Fett an der Schnecke geholfen haben z.B..

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Beitrag von hotte8487 am So 1 Mai 2016 - 20:04

greets
Heute zum dritten Problem; dem steifen Kettenspanner von Tamiya. So sieht der Spanner standardmäßig aus.



Und hier nun die gefederte Version des Kettenspanners; wie immer bei meinen Fahrzeugen wurde eine Torsionsfeder dazwischengesetzt.





Allerdings passt diese Spannvorrichtung nicht in den Panther, wenn nicht auch die Lautsprecherbox von Tamiya mit angepasst wird. Also zersägen…





…einpassen…



…und wieder verschließen.







Wie es sich für eine Instandsetzung gehört, wurden auch gleich mal die Getriebe gereinigt, überprüft und wieder neu gefettet.



Beide Getriebe wieder eingebaut…



Zum Abschluss des Instandsetzungsberichts noch ein paar Schnappschüsse der Elektronik…
…die Brücke mit Schalter und Ladebuchse per Klettband befestigt…



…die Sicherung auf der ElMod-Platine auf 15 A erhöht und eine zweite mit 10 A vorgeschaltet…



…der Anschluss für die Turmgruppe wurde auf Grund der beengten Platzverhältnisse vertikal eingebaut…



…der Anschluss des Rücklichts erfolgt über das angepasste HL-Turmkabel und ist natürlich trennbar…



…und für den Mündungsblitz habe ich nun auch einen passenden Adapterstecker gebaut (blau/orange Kabel).



Abschließend habe ich dann auch noch wieder meine Antenne umgebaut; auf Grund der 360°-Drehung ist eine steife Antenne schnell mal abgebrochen. Daher wieder meine bewährte Variante mit kleiner Feder zum Einsatz gebracht.





Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass alles super funktioniert und sich dieser Umbau wirklich gelohnt hat. paffen

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Coyote am So 1 Mai 2016 - 21:37

Klasse! Steckt ne Menge Fleiß, Können und Überlegung im Projekt.
So einen Federspanner hätte ich auch gern! Smile

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Re: Panther G – Ostfront 1945

Beitrag von Ronny am Mo 2 Mai 2016 - 8:02

Klasse Umbau und Bericht. Very Happy
Das freut mich, dass Dein Panther für die FO noch fertig geworden ist.
Mit kleinem Hintergedanken. Rolling Eyes Wink

Ansonsten, einfach TOP.

Gruß
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